Kaffeetrinken nur mit der „richtigen“ Gesinnung

AfD Panketal Foto Wappen Panketal

Ein Lehrstück aus dem Café Madlen

Das Kaffeehaus Madlen, mit seinen beiden Standorten in Zepernick und in Röntgental, ist wohl jedem Panketaler bekannt. Viele unserer Parteifreunde kehrten dort bisher gern ein – sie werden das aber in Zukunft bleiben lassen. Warum? Wir wissen nun, dass man im Café Madlen nur noch dann einen Kaffee serviert bekommt, wenn man die „richtige“ politische Gesinnung hat. Und was als „richtig“ gilt, entscheiden die selbsternannten Tugendwächter im Café Madlen.

Wovon sprechen wir und was ist passiert? Am vergangenen Samstag (16. März 2019) trafen sich einige unserer Kommunalwahlkandidaten für einen Fototermin vor dem Rathaus Panketal. Dort sollten professionelle Fotos für unseren Kommunalwahlkampf entstehen. Unsere Kandidaten – nicht mehr als eine gute Handvoll – trugen keinerlei Fahnen oder Banner bei sich und waren passend zum Anlass seriös gekleidet. Als einziges Erkennungsmerkmal trugen einige der Kandidaten dezent ihr Parteiabzeichen am Revers.

Nach dem Fototermin wollte die kleine Gruppe noch einen Kaffee im Café Madlen trinken, das sich im Erdgeschoss des Rathauses befindet. Kaum hatten unsere Parteifreunde, die nun als Privatpersonen unterwegs waren, das Lokal betreten, wurde ihnen verweigert, Platz zu nehmen. Offensichtlich wusste die Bedienung, dass sie es mit AfD-Mitgliedern zu tun hatte und eben dies begründete ihre Ablehnung. Unsere Parteifreunde akzeptierten die Zurückweisung nicht unwidersprochen und erbaten, den Inhaber zu sprechen. Nachdem dieser per Telefon konsultiert wurde, bestätigte sich das Ungeheuerliche: Unseren Parteifreunden wurde an Ort und Stelle Hausverbot erteilt und es blieb ihnen nichts anderes übrig, als das Lokal zu verlassen.

Der beschriebene Vorfall wurde unter den Panketaler Mitgliedern und Sympathisanten der AfD empört aufgenommen. Viele äußerten, nie wieder einen Fuß in dieses Café setzen zu wollen. Die Entrüstung ist berechtigt! Was unsere Parteifreunde erlebten, ist keine Bagatelle, sondern Diskriminierung in ihrer aktiven Form! Und diese wiederum verstößt gegen geltendes bundesdeutsches Recht. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz – kurz als „Antidiskriminierungsgesetz“ bekannt – besagt u.a., dass niemand wegen seiner Ethnie, seiner Religion oder seiner sexuellen Identität diskriminiert werden darf. Dies ist uns allen hinlänglich bekannt, denn das linkgrüne Establishment und die sich an ihm ausrichtende Systempresse belehrt uns tagtäglich darüber, dass wir „das Anderssein der Anderen“ zu respektieren haben. Wehe dem, der einen Afrikaner, einen Moslem oder einen Vertreter der 60 Geschlechter (Oder wie viele sind es inzwischen?) tatsächlich oder angeblich diskriminiert – der Aufschrei ist stets groß und bleibt nie aus!

Wenn aber ein Mitglied der AfD wegen seiner politischen Ansichten diffamiert wird, interessiert dies die Wenigsten – obwohl im besagten Gesetz auch steht, dass niemand wegen seiner Weltanschauung diskriminiert werden darf. Der Systempresse sind die zahlreichen Angriffe auf die Ansichten, den Besitz oder die körperliche Unversehrtheit von AfD-Mitgliedern nur selten eine Zeile wert. Die Vorfälle werden meistens verharmlost und zum Teil sogar mit unverhohlener Schadenfreude goutiert.

Unseren Panketaler Parteifreunden wurde „nur“ ein Kaffee verwehrt. Aber wo endet das, was so anfängt? Können wir als Mitglieder und Sympathisanten der AfD demnächst nicht mehr in bestimmte Geschäfte oder zum Arzt gehen, da unsere politische Ausrichtung Einigen „nicht genehm“ ist?! Was unseren Parteifreunden widerfahren ist, zeugt von einer zutiefst antidemokratischen Haltung! Mitglieder einer demokratisch gewählten Partei – immerhin der drittstärksten Kraft im Bundestag – wurden rüde vor die Tür gesetzt. Es besitzt eine gewisse Symbolik, dass sich das Café Madlen ausgerechnet im Rathaus befindet. Denn ob es dem Inhaber und dem Personal dieses Cafés gefällt oder nicht: die Türen des Rathauses werden sich am 26. Mai 2019 ganz sicher für uns öffnen, wenn wir mit der Unterstützung unserer Wähler erstmalig in die Gemeindevertretung einziehen!

Wir nehmen die Diskriminierungen, denen wir landauf landab ausgesetzt sind, nicht schweigend hin! Wir ärgern uns nicht im Stillen darüber, sondern machen unseren Unmut öffentlich! Zum Café Madlen fallen uns mit Sicherheit gastronomische Alternativen ein. Wenn Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, eine vernünftige Politik wollen, die die Menschen „von hier“ an erster Stelle sieht und die Werte und Errungenschaften unseres Landes achtet und verteidigt, dann sind WIR Ihre Alternative!

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

Ihre AfD Panketal

https://panketal-afd.de